Schuhverkäufer in Afrika

Kennen Sie das auch?


Wie oft haben Sie sich schon geärgert, weil Ihr Teamkollege einen unglaublichen Verkauf getätigt hat – einen, den Sie bereits vollkommen abgeschrieben hatten, weil es UNMÖGLICH schien, genau dieses Produkt an diese Zielgruppe zu verkaufen?! Anscheinend war es doch nicht UNMÖGLICH. 


Stellen Sie sich passend dazu bitte Folgendes vor: Es waren einmal zwei große Schuhfabriken in Deutschland, die wollten weiterhin expandieren. Sie sandten beide zur Prüfung ihre besten Verkäufer nach Afrika, um dort neue potenzielle Märkte zu erforschen. Beide Verkäufer landeten in Afrika. Jedoch wusste keiner der beiden, dass sie den gleichen Auftrag, das Marktpotenzial zu erweitern, hatten. Also ging jeder der beiden los und prüfte den neuen Markt nach seinen Gutdünken. Wie der Zufall es wollte, trafen sich die beiden Verkäufer – sie kannten sich noch immer nicht – in der einzigen Telegraphenstation in Südafrika, um ihren Firmen in Deutschland Bericht zu erstatten. Verkäufer A ging nun in das Telegraphenamt und gab sein Telegramm mit folgender Nachricht auf: „Ich habe mir das ganze Gebiet angeschaut. Bin jetzt acht Wochen unterwegs. Bitte schickt mir mein Rückflugticket, denn hier trägt niemand Schuhe.“ Danach ging er nach draußen. Dann übernahm sein ihm unbekannter Kollege der Firma B die Position am Schalter, um auch seiner Firma zu telegraphieren. Er schickte folgenden Text: „Ich bin jetzt acht Wochen unterwegs. Habe mir alles angeschaut. Sage euch, eine tolle Sache! Bleibe hier, bucht mir ein Hotel und beginnt mit der Produktion, denn hier trägt niemand Schuhe.“

 

Mein Fazit


Mit diesem kleinen prägnanten Beispiel wird eines deutlich: Die eigene Wahrnehmung und die eigene Einstellung sind wahre Chancenverteiler im Verkaufsalltag! Es spielt eine extrem wichtige Rolle, was ich aus der jeweiligen Situation mache. Wie schätze ich die Situation ein und sehe ich die Herausforderung? Dabei ist es egal, auf welchem Markt ich mich befinde. Unser Beispiel macht deutlich – der Markt ist nicht da, er muss gefunden werden! Ich kann pessimistisch sein und sagen: „Es macht keinen Sinn.“ Genauso kann ich aber auch die Herausforderung optimistisch annehmen. Ich muss nur die Chancen erkennen.

 

Überprüfen Sie also Ihre Wahrnehmung, Ihre Einstellung und Ihre Fähigkeit Chancen zu erkennen! Ich helfe Ihnen gern dabei.

 

Ihr Christoph Eisenbarth